Schweizerisch-EU-Abkommen: Wenn Beat Jans politische Rede und wirtschaftliche Realität verwechselt

Während der Bundesrat die Schweiz-EU-Abkommen als unbestreitbaren Erfolg darstellt, erzählt eine genaue Analyse der Fakten, Zahlen… und sogar seiner eigenen Studien eine ganz andere Geschichte. Hinter den beruhigenden Erklärungen von Beat Jans verbirgt sich ein ungesteuertes Migrationssystem mit konzentrierten Vorteilen und Kosten, die weitgehend von der Bevölkerung getragen werden. Es ist Zeit, den offiziellen Diskurs mit der Realität zu konfrontieren.

 

Nebelspalter, 14. März 2026

Eine abgehobene politische Kommunikation

Auf der Pressekonferenz vom 13. März 2026 erklärte Beat Jans, dass die Schweizer-EU-Abkommen, insbesondere die Personenfreizügigkeit (PFZ), «an die Bedürfnisse des Arbeitsmarktes angepasst werden».

Eine wiederholte Behauptung... die jedoch weitgehend von den Fakten widerlegt wird.

Realität:

  • Das LCP gilt sektorübergreifend

  • Sie betrifft auch die Teilzeitjobs

  • Sie zielt nicht in keiner Weise die Sektoren mit Personalmangel

Anders formuliert: keine strukturelle Korrelation mit den tatsächlichen Bedürfnissen der Schweizer Wirtschaft.

Einwanderung: ein System ohne Steuerung

Der Bundesrat deutet eine kontrollierte und nützliche Einwanderung an.

Die Zahlen sagen das Gegenteil:

  • 62 % des immigrés ne viennent pas pour travailler

  • Ein Großteil der ausländischen Arbeitnehmer ist nicht nicht in Mangelberufen

  • Die Einwanderung geht trotz Tausende Arbeitslose in der Schweiz

⮕ Fazit:

Das LCP funktioniert wie ein Automatischer Mechanismus, ohne politische Steuerung und wirtschaftliche Angemessenheit.

Sozialhilfe: Ein Versprechen, das durch eigene Bundesstudien widerlegt wird

Erklärung von Beat Jans:

«Es wird keine Einwanderung in das Sozialsystem geben.»

Gegenanalyse auf Basis von Bundesstudien:

  • Erweiterung des Anspruchs auf Sozialhilfe für EU-Bürger

  • +3.000 bis 4.000 Begünstigte pro Jahr

  • Geschätzte Kosten: 56 bis 74 Millionen Euro pro Jahr

Und das ist nur ein «optimistisches» Szenario.

Dazu kommt ein wichtiger Punkt:

⮕ Die Anwendung des EU-Rechts würde stark einschränken Entzug der Aufenthaltserlaubnis

Direkte Folge:

  • Weniger Kontrolle

  • Mehr strukturelle Belastungen für Kantone und Gemeinden

Der Mythos der wirtschaftlichen Vorteile

Beat Jans erklärt:

«Die Personenfreizügigkeit hat massgeblich zur guten Situation der Schweiz beigetragen.»

Aber die eigenen Studien des Bundesrates relativieren stark:

  • Wirtschaftliche Gewinne ermittelt minimes

  • BIP-Wachstum pro Kopf:

⮕ Das globale Wachstum existiert… aber es ist verdünnt durch das Bevölkerungswachstum

Wer profitiert wirklich von dem System?

Die Gewinner:

  • Große Unternehmen (zahlreiche Arbeitskräfte)

  • Immobilienbesitzer (Mietsteigerungen)

Die Verlierer:

  • Mittelschicht

  • Lokale Arbeitskräfte

  • Infrastrukturen

Konkrete Folgen:

  • Explosion der Mieten

  • Verkehrssättigung

  • Gesundheitssystem unter Druck

  • Spannungen in der Bildung

⮕ Einwanderung wirkt wie ein interner Kostenbeschleuniger

Eine Umkehrung der politischen Rede

Der springende Punkt ist hier:

⮕ Der offizielle Diskurs präsentiert:

  • Nützliche Einwanderung

  • Ein allgemeiner Wohlstand

⮕ Die Daten zeigen:

  • Eine Einwanderung Zielmal

  • Gewinne konzentriert

  • Kosten verbreitet in der Bevölkerung

Schlussfolgerung

Das Problem ist nicht die Einwanderung an sich.

Das Problem ist ein System:

  • automatisch

  • unbemannt

  • rechtlich bindend

Indem er behauptet, es funktioniere alles, korrigiert Beat Jans nichts – er institutionalisiert ein Ungleichgewicht.

Eine Migrationspolitik, die wirtschaftliche Bedürfnisse und tatsächliche Ströme nicht mehr unterscheidet, ist keine Politik mehr:

ist es eine Verzicht auf die Regierung.