Zölle auf 10 %: Hat der Bund seine eigene Chance sabotiert?

Die Eidgenossenschaft hat das 10-fache %-Abkommen mit den USA nicht “verpasst”. Sie hat es beerdigen lassen. Und nun tauchen die Namen von zwei Bundesräten im Zentrum der Blockade auf : Ignazio Cassis und Beat Jans. Was heute eröffnet wird, ist keine Polemik mehr, sondern eine eine Frage der großen politischen Verantwortung.

🇨🇭 Zölle auf 10 %: Hat der Bund seine eigene Chance sabotiert?

Quelle: NZZ, 1. Dezember 2025 - Schweiz-USA, parlamentarische Untersuchung über interne Manöver

Die Konföderation hätte ein historisches Handelsabkommen mit den USA bei 10 % Zöllen absichern können. Sie hat es nicht getan. Nicht aus Mangel an Gelegenheit, sondern aus interne Blockade. Die Enthüllungen von Alfred Gantner und die Einleitung einer parlamentarischen Untersuchung bestätigen nun, was viele bereits vermutet hatten: diese Akte nicht zufällig verlangsamt wurde.

Eine erfundene “EU-Kompatibilität”, um das Dossier zu verzögern

Laut Gantner - der zur Delegation in Washington gehörte - hatte der Bund, wie zuvor das Vereinigte Königreich, die Möglichkeit, rasch ein vorteilhaftes Zollabkommen mit den USA abzuschließen.

Warum wurde dies nicht getan?

Weil sich zwei Departemente dafür entschieden haben, eine angebliche “Vereinbarkeit” zwischen einem Abkommen zwischen der Schweiz und den USA und dem Recht der Europäischen Union zu prüfen:

-DFA von Ignazio Cassis,

-EJPD von Beat Jans.

Dieser Schritt ist rechtlich unbegründet.

Die Konföderation ist ein souveräner Staat.

Sie ist an keine Klausel gebunden, die die vorherige Vereinbarkeit ihrer bilateralen Abkommen mit den europäischen Standards verlangt.

Die EU in die Diskussion einzubringen, war also eine politische Entscheidung - kein rechtlicher Zwang.

Cassis und Jans: eine potenziell sehr ernste Verantwortung

Sollten sich die Fakten bestätigen, wird die politische Verantwortung von Ignazio Cassis und Beat Jans schwer wiegen.

Denn es handelt sich nicht nur um einen Verwaltungsbericht oder eine “technische Frage”.

Es handelt sich um den potenzielle Blockade einer strategischen Vereinbarung :

-Emissionen mit der größten Wirtschaftsmacht der Welt,

-Emissionen in einer Zeit zunehmender Handelsspannungen,

-Emissionen, während die Schweiz bereits unter dem internationalen Wettbewerb und der regulatorischen Überlastung durch die EU leidet.

Wenn der Bund mehrere Monate - und vielleicht das Abkommen selbst - verloren hat, weil zwei Bundesräte absichtlich einen EU-Filter in eine rein bilaterale Verhandlung eingefügt haben, dann es ist eine politisch schwerwiegende Handlung :

-Grade für die Handelshoheit des Bundes,

-Gramm für unsere internationale Glaubwürdigkeit,

-Gramm für unsere Wirtschaft.

Das EDA: Ein Apparat, der eurozentrisch geworden ist

Was im Laufe der Enthüllungen deutlich wird, ist, dass das EDA zur Hochburg einer Vision geworden ist europäisch-integrationistisch der Schweizer Außenpolitik.

Ein Verwaltungsapparat, der reflexartig jede strategische Entscheidung nicht nach dem direkten Interesse des Bundes, sondern nach seiner “Ausrichtung” auf Brüssel beurteilt.

Diese institutionelle Voreingenommenheit prägte die interne Reaktion :

statt voranzukommen, wird “Brüssel überprüft”.

Das Ergebnis: Man verliert Zeit, man verliert Einfluss, man verliert Möglichkeiten.

Parlamentarische Untersuchung könnte alles verändern

Das Parlament hat sein Untersuchungsmandat bis zum 14. November 2025 ausgeweitet.

Alfred Gantner wird angehört.

Interne Noten werden geprüft.

Und die Frage wird brennend:

Wer genau hat gebremst? Aus welchen Gründen? Zu welchem Zeitpunkt? Und für welches tatsächliche politische Ziel?

Denn wenn der Bund im Namen einer vorauseilenden Loyalität gegenüber dem EU-Recht ein strategisches Abkommen hat durchgehen lassen, dann stoßen wir auf ein systemisches Problem:

eine Exekutive, die vorintegriert die Schweiz ohne Volksmandat.

Fazit - Der Bund schuldet seinem Volk Antworten

Dieses Dossier ist nicht technisch.

Er ist nicht diplomatisch.

Er ist existenziell.

Wenn die parlamentarische Untersuchung bestätigt, dass die Departemente Cassis und Jans die Vereinbarung von 10 % absichtlich gebremst haben, dann stehen wir vor folgenden Problemen ein großer politischer Fehler :

die, dass sie ein lebenswichtiges nationales Interesse auf dem Altar einer nicht mandatierten europäischen Ausrichtung geopfert hat.

Der Bund muss nun eine klare Antwort geben:

arbeitet sie noch für die souveräne Schweiz -

oder bereits für eine zukünftige vorzeitige Integration in das europäische Normensystem?

Die Wahrheit kommt.

Und sie könnte explosiv sein.

 

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