🇨🇭 Wer hat in der Schweiz noch zu entscheiden? Das langsame Abrutschen der Souveränität

Wenn diejenigen, die vorgeben, im Namen des Volkes zu regieren, tatsächlich daran arbeiten, dessen Macht zu verringern, dann handelt es sich nicht mehr um eine politische Meinungsverschiedenheit – sondern um einen Umsturz der Prinzipien.

Während einige im Verborgenen eine immer weitergehende Integrationen in äußere Strukturen aushandeln, bleibt die verfassungsmäßige Grundlage klar und unmissverständlich: «Die Souveränität in der Schweiz liegt beim Volk und den Kantonen.»

Diese Souveränität ist jedoch kein Schlagwort. Sie impliziert Kontrolle, Wahlmöglichkeiten, die Fähigkeit, Ja zu sagen – aber vor allem, Nein zu sagen.

Hinter technokratischen Diskursen und Versprechungen von ’Harmonisierung“ zeichnet sich eine Realität ab: Kompetenzübertragung, rechtliche Angleichung, schrittweise Verwässerung des Volkswillens.

Das ist keine Modernisierung.
Das ist ein Ausrutscher.

Und durch ständiges Graben begraben einige schließlich das, was die Schweizer Einzigartigkeit ausmacht: ein Modell, in dem der Bürger kein Zuschauer, sondern souverän ist.

Die Frage ist also nicht, ob diese Abkommen “praktisch” oder “notwendig” sind.
Die eigentliche Frage ist einfach:

Wer entscheidet in der Schweiz noch? 🇨🇭